Ayurveda und Chinesische Kräuter

Britta Cornelsen – pixelio.de

Wir möchten Ihnen altes bewährtes Wissen zukünftig in dieser Rubrik vorstellen. Wissen, das für die meisten Menschen in Vergessenheit geraten ist, aber gerade in der heutigen Zeit eine große Bereicherung für uns darstellen kann. Diese Präparate gibt es in Form von Kräuter-Presslingen zu kaufen und sind in einer guten Qualität beispielsweise von PHYTOCOMM aus Luxemburg auf dem Markt. Diese Produkte haben wir für Sie auch in unserer Bücherzentrale vorrätig und beraten Sie gerne.

Heute wollen wir Ihnen sieben Kräuter vorstellen, welche sich bei einem Dysharmoniemuster zwischen Leber und Milz bewährt haben. Hier fließt die Energie nicht richtig und der Stau führt zu Symptome wie Allergien, Schwindel, Zittrigkeit, juckende Hautkrankheiten mit Ausschlägen, Wetterfühligkeit manchmal mit Kopfschmerzen und Müdigkeit assoziiert. Aber auch bei Beschwerden wie Schmerzen in verschiedenen Bereichen des Körpers, die infolge von Nahrungsstagnation zu Reizzuständen im Magen-Darm-Trakt führen können und dort eine Entzündung auslösen (Histamin-Laktose-Fruktose-Intoleranzen gehören ebenso hier hinzu). Behandeln wir diese mit Schmerzmittel in der westlichen Medizin, so haben die Ärzte in der TCM oder der noch älteren Medizin des Ayurveda hierfür Kräuter eingesetzt, welche sich in vielen Jahrtausenden bewährt haben. Hierbei gehen nicht nur die Schmerzen zurück, sondern auch Befindlichkeitsstörungen verschwinden wie Depressionen, Erschöpfungszustände und gar Burnout. Denn letzten Endes ist der Auslöser für alles Stress. Eingebettet in ein geordnetes Leben mit Harmonie und genügend Freiraum können diese Kräuter den gestörten Organismus harmonisieren und letztlich dazu befähigen sich zu heilen. Denn die Heilung geht immer nur vom Organismus aus.
Radix Bupleuri (chinesisches Hasenohr): ein Kraut das eine gestörte Leber wieder ins Gleichgewicht bringt. Radix Angelicae Sinensis (chinesische Angelika Wurzel): beseitigt eine Verstopfung und gleicht aus bei einer Überreizung der Verdauungstrakt. Radix Paeoniae Lactiflorae (Pfingstrosenwurzel): beruhigt die gereizte /gestresste Leber und löst Krämpfe. Rhizoma Atractylodis Macrocephalae (großköpfige Speichelkrautwurzel): stärkt unsere Mitte und harmoniert den Appetit. Sclerotium Poriae Cocus (Kiefernschwamm oder Kokospilz): gilt als harntreibendes Heilmittel und leitet damit Stoffwechselendprodukte mit dem Urin aus. Radix Glycyrrhizae Uralensis (Uralsüßholzwurzel): diese Pflanze harmonisiert alle Komponenten dieser Mischung zu einer Einheit. Man könnte auch sagen: erzeugt eine synergistische Wirkkraft. Herba Menthae Haplocalycis (chinesische Ackerminze): vertreibt Schmerzen und Hitze und senkt darüber hinaus Fieber